21 Rituale für mehr innere Ruhe

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21 Rituale für mehr innere Ruhe

Wenn Du Dich gehetzt und unausgeglichen fühlst, helfen Dir kleine Rituale, um wieder innere Ruhe zu finden. Die Anspannung entsteht in der Regel dadurch, dass wir nicht ganz in der Gegenwart präsent sind, sondern mit unseren Gedanken in die Vergangenheit oder Zukunft rasen.

Beruhigende Rituale sorgen dafür, dass Du für ein paar Momente entschleunigst und wieder Sicherheit im Hier und Jetzt findest. Nimm Dir ein paar Minuten Zeit und führe eines oder mehrere der folgenden Rituale für mehr innere Ruhe und Gelassenheit aus.

1. Pause machen

Gönne Dir eine Auszeit von Deiner To-Do-Liste, Deinem Perfektionismus oder der allgemeinen Geschäftigkeit. Das schönste im Leben sind bekanntlich die Pausen. Einfach die Beine hochlegen, Augen schließen und mit einem Lächeln auf den Lippen entspannen.

2. Armbanduhr ablegen

Zwischendurch darf die Zeit auch für Dich stehen bleiben. Verabschiede Dich (zumindest vorübergehend) von dem Gefühl, Deinen Lebensrhythmus ständig an einer Uhr ausrichten zu müssen. Die Zeit ist ein Werkzeug, das man auch Mal aus der Hand legen kann.

3. Arbeit wegräumen

Besonders wichtig, wenn Du im Homeoffice arbeitest: Ziehe optische Grenzen zwischen Deinem Beruf und Deinem Privatleben. Damit Du nicht ständig an (unerledigte) Aufgaben erinnert wirst, räumst Du zum Feierabend Deine Unterlagen und Arbeitsmaterialien aus dem Sichtfeld.

4. Atem beobachten

Eine der beruhigendsten Übung, die Du über den Tag verteilt immer wieder durchführen kannst – egal wo Du Dich befindest: Atme bewusst tief ein und aus. Zur Unterstützung kannst Du währenddessen auch eine Hand auf den Bauch legen und spüren, wie sich Deine Bauchdecke beim Atmen hebt und senkt.

5. Spazieren gehen

Wenn Du mehr Gelassenheit suchst, findest Du sie im Wald. Bei einem Spaziergang durch die Natur (oder einen Park, nur nicht auf einer turbulenten Straße) kommen die Gedanken von selbst zur Ruhe. Die gleichmäßigen Bewegungen, die frische Luft, die Naturgeräusche und der Anblick von unzähligen Grüntönen beruhigen uns und lassen uns wieder frei denken.

6. Smartphone ausstellen

Entfessle Dich von der Verführung durch Dein Smartphone. Wenn Du es in den Flugmodus stellst, gewinnst Du Zeit ohne Unterbrechungen und das Bedürfnis, alle paar Minuten nach Updates zu schauen, verschwindet.

7. Social Media-Apps löschen

Die sozialen Medien sind auch so erfolgreich, weil sie kinderleicht zugänglich sind. Mit nur einem Fingerzeig liegen uns die Highlights und vermeintlich private Botschaften aus dem Leben unserer Influencer zu Füßen. Halte den sich zwangsweise aufdrängenden Vergleich in Schach und entferne die App von Deinem Startbildschirm.

8. Fernseher abschalten

Ohne über die Qualität des TV-Programms zu urteilen, ist es doch recht viel Zeit, die viele für das allabendliche Fernsehritual aufbringen. Zeit, die uns an anderen Stellen oft zu fehlen scheint. Schenke Dir hin und wieder eine Pause von der passiven Berieselung und nutze die Gelegenheit für aktivere Formen der Erholung.

9. Aufräumen

Die äußere Ordnung um uns ist auch ein Spiegel unserer inneren Ordnung. Verwandelst Du das Chaos in Deiner Umgebung, wird sich das auch durch mehr innere Ruhe auszahlen.

10. Langsamkeit

Anstatt alles immer schneller zu erledigen, könntest Du das, was Du gerade tust, extrem langsam ausführen, wie im Schneckentempo. Je langsamer Du bist, desto besser kannst Du Dich auf das konzentrieren, was Du in diesem Moment gerade tust.

11. Lärm meiden

Andauernd Lärm ausgesetzt zu sein, verursacht Stress. Versuche, hin und wieder die lauten Störgeräusche in Deiner Umgebung zu minimieren und dafür bewusst die Stille zu genießen.

12. Ausmalen

Kindermalbücher sind auch bei Erwachsenen beliebt. Wahrscheinlich, weil es so beruhigend wirkt, eine vorgegebene Fläche mit den eigens gewählten Wunschfarben zu gestalten. Innerhalb der Felder eines Mandalas finden wir nicht nur unsere Kreativität, sondern auch unsere innere Ruhe wieder (Malvorlagen).

13. Monotonie

Monotone Tätigkeiten bewirken genau das Gegenteil von Aufregung, Spannung und Hektik. Sie sind perfekt geeignet, unseren wild gewordenen Geist einzufangen. Auf die nächste Runde Bügeln, Fegen oder Streichen darfst Du Dich deshalb jetzt schon freuen.

14. Körper verwöhnen

Unausgeglichenheit ist auch eine Folge davon, dass wir zu viel in unserem Kopf sind und unseren Körper nicht mehr wahrnehmen. Du kannst das ändern, indem Du ihm hin und wieder etwas mehr Aufmerksamkeit schenkst, pflegst und umsorgst.

15. Entspannungsübungen

Eine weitere Möglichkeit, den eigenen Körper besser wahrzunehmen, besteht in bewusster Bewegung. Je nach Geschmack bieten sich z.B. leichte Dehn- oder Entspannungsübungen an, wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung.

16. Kochen

Ja, es ist einfacher sich Essen liefern zu lassen oder eine Tiefkühlpizza in den Ofen zu schieben. Doch die Nahrung, die wir aufnehmen, beeinflusst auch, wie gut wir uns fühlen. Nichts nährt unseren Körper und unsere Seele so wertvoll, wie etwas Selbstgekochtes, das wir am Tisch gemeinsam mit anderen essen.

17. Bücher lesen

Bücher sind inzwischen so etwas wie Entschleunigungsmedizin ohne Rezept geworden. Aber Vorsicht: Die Konzentration auf die Gedanken, die ein anderer für uns niedergeschrieben hat, können Dein Weltbild verändern.

18. Journal schreiben

Als Kind hatte Tagebuchschreiben immer etwas Geheimnisvolles. Die Gedanken, die ich mit sonst niemandem teile, vertraue ich kritzelnd einem abschließbaren Buch an. Auch als Erwachsene können wir von der beruhigenden Wirkung eines Tagebuchs (neudeutsch: Journal) Gebrauch machen, dem wir unsere persönlichsten Ideen, Erfahrungen, Pläne, Erfolge, Träume und Sorgen anvertrauen.

19. Dankbar sein

Wie oft fokussieren wir uns auf das, was wir gerne hätten oder nicht bekommen haben? Viel beruhigender und erfüllender ist es, sich auf das zu konzentrieren, was wir haben und schon erleben durften. Zähle oder schreibe drei Dinge auf, für die Du dankbar bist, und Du wirst Dich unmittelbar danach besser fühlen.

20. Sparen

Ungewissheit darüber, was die Zukunft bringen mag, kann sehr belastend sein. Besonders die Sorge um ihre finanzielle Sicherheit treibt viele Menschen um. Beruhige Dein Gewissen aktiv, ordne Deine Finanzen und lege ein Budget für Notfälle zurück.

21. Kraftorte besuchen

Es gibt Orte, die in fast magischer Weise auf uns wirken. Sie beruhigen, strahlen Energie aus und verleihen uns neue Kraft. Manchmal handelt es sich dabei um geweihte Orte wie Kirchen, Tempel oder Friedhöfe. Manchmal finden wir Kraftorte an markanten Punkten in der Natur. Order schlicht und einfach auf einer Bank unter einem Baum. Finde den Ort, der Dir innere Kraft schenkt, und suche ihn auf, wenn Du sie brauchst.

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