100 Dinge, die Du sofort ausmisten kannst (mit Checkliste)

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Du möchtest mehr Freiraum für Dich und Deine Ziele gewinnen? Ein minimalistischeres Leben kann Dir dabei helfen.

Wenn Du die Dinge loslässt, die Dir weder Nutzen noch Freude bringen, erntest Du dafür Platz für das Wichtige im Leben. Befreie Dich von dem materiellen Ballast Deiner Umgebung und entdecke, wie viel leichter Du Dich ohne ihn fühlst.

Um Dir ein paar Denkanstöße zu geben, habe ich die folgende Liste erstellt. Sie enthält mehr als 100 Dinge aus dem Haushalt, die Du höchstwahrscheinlich sofort ausmisten kannst.

Die Idee habe ich von der englischsprachigen Bloggerin Felicia Renee übernommen. Sieh die Übersicht als Inspirationsquelle. Keinesfalls musst Du etwas von der Liste ausmisten, wenn Du das nicht möchtest.

Bitte achte darauf, aussortierte Sachen nach Möglichkeit zu recyceln, zu spenden, zu verschenken, zu tauschen oder zu verkaufen. Das, was Du nicht mehr nutzt, kann ein anderer vielleicht gut gebrauchen. Außerdem solltest Du persönliche Dokumente vor dem Entsorgen schreddern.

Übrigens kannst Du Dir unter Material die entsprechende Checkliste herunterladen. Auf geht’s und viel Spaß!

100 Dinge, die Du sofort ausmisten kannst

Küche

  • vereinzelte Teller und Tassen aus einem Porzellan-Service
  • Porzellan und Glas mit Macken und Rissen
  • Pfannen, deren Beschichtung beschädigt ist
  • abgelaufene Lebensmittel und Gewürze
  • kaputte Küchenutensilien
  • doppelte Küchenutensilien
  • unansehnliche Schneidebretter
  • Vorratsbehälter ohne Deckel und Deckel ohne passenden Behälter
  • undichte Vorratsbehälter und Getränkeflaschen
  • alte Spülschwämme
  • Plastikstäbchen und -geschirr vom Lieferdienst
  • in Tüten abgepackte Saucen vom Lieferdienst
  • Kochbücher, in die Du noch nie geschaut hast
  • ausgeschnittene Rezepte, die Du noch nie nachgekocht hast
  • Gegenstände unter der Spüle, die Du schon Jahre nicht mehr benutzt hast.

Für mehr Ordnung in der Küche empfehle ich Dir auch meinen Artikel Minimalismus in der Küche – mehr Raum zum Kochen und Genießen.

Papier

  • alte Zeitungen, Zeitschriften, Kataloge und ausgeschnittene Artikel
  • Lohnabrechnungen, Kontoauszüge und Steuerunterlagen, die Du nicht mehr brauchst
  • Rechnungen von Geräten, deren Gewährleistung bereits abgelaufen ist (in der Regel nach 2 Jahren)
  • alte Einladungen und Eintrittskarten
  • alte Programmhefte
  • abgelaufene Coupons und Mitgliedsausweise
  • ungenutzte Mitgliedskarten
  • abgelaufene oder bereits genutzte Gutscheine
  • zerknittertes Geschenkpapier und Geschenkband
  • unansehnliches Briefpapier und Glückwunschkarten
  • Visitenkarten
  • veraltete Straßenkarten
  • alte Reiseführer und Stadtpläne
  • veraltete Fachbücher
  • alte Jahrbücher
  • Romane und Krimis, die Du nicht noch einmal lesen möchtest
  • alte Bewerbungsunterlagen
  • Unterlagen aus Schul- und Studienzeiten
  • alte Pappkartons und Verpackungsmaterial
  • kostenlose (Werbe-)Postkarten
  • Glückwunschkarten und Briefe ohne sentimentalen Wert
  • alte Kalender
  • volle Notizbücher.

Haushalt

  • Stifte und Textmarker, die nicht mehr schreiben
  • Füller, die auslaufen
  • getrocknete Tintenpatronen
  • eingetrocknete Pinsel und Farben
  • getrockneter Klebstoff
  • eingetrocknete Schuhcreme
  • leere Batterien und kaputte Akkus (Sondermüll)
  • kaputte Glühbirnen (Sondermüll)
  • leere Feuerzeuge
  • kaputte Gummibänder und Büroklammern
  • krumme Nägel und Schrauben
  • ungenutzte Werbegeschenke (Kugelschreiber, Feuerzeuge, T-Shirts, Gläser)
  • Spielzeug aus Überraschungseiern (Sammlerwert?)
  • unvollständige Puzzles und Brettspiele
  • überflüssige Plastiktüten (als Mülltüten verwendbar)
  • übriggebliebene Schrauben und Werkzeuge von selbst zusammen gebauten Möbeln
  • kaputte Regenschirme.

Elektronik

  • Lade- und Verbindungskabel von Geräten, die Du nicht mehr besitzt
  • alte Elektrogeräte, für die Du schon einen Ersatz hast (z.B. Laptops, Handys und Spielekonsolen)
  • Bedienungsanleitungen von Geräten, die Du nicht mehr besitzt, oder die auch digital verfügbar sind
  • Küchengeräte, deren Funktion durch ein anderes Gerät ersetzbar ist
  • Geräte und deren Zubehör, die nicht mehr zu reparieren sind
  • Videos, Musikkassetten, DVDs und CDs, die nicht mehr abspielbar sind
  • Programme und Apps, die Du schon länger als 6 Monate nicht mehr benutzt hast
  • Dateien in Deinem digitalen Papierkorb
  • Kontaktleichen im Telefonbuch und in Social Media
  • Fotos, die Dir nicht gefallen
  • Dein digitales Leben.

Kleiderschrank

  • Socken, Strümpfe und Handschuhe, bei denen das zweite Paar fehlt
  • Kleider mit Löchern
  • Kleidung, die nicht (mehr) passt, zwickt, kratzt oder noch ein Preisschild trägt
  • verwaschene, ausgeleierte oder eingelaufene Kleidung
  • Kleiderbügel aus der Reinigung
  • zerkratzte (Sonnen-)Brillen
  • Schuhe, die drücken
  • abgetragene Schuhe (ggfs. zum Schuster bringen)
  • Bettwäsche mit Löchern
  • mehr als 3 Bettwäsche-Sets pro Person

Noch mehr Tipps und Tricks für einen geordneten Kleiderschrank verrate ich Dir im Beitrag Sanfter Minimalismus im Kleiderschrank.

Badezimmer

  • abgelaufene Medikamente und Vitaminpräparate
  • ungenutzte Putzmittel
  • abgelaufene Kosmetikartikel und Sonnencremes
  • Kosmetik, die Du länger als ein Jahr nicht benutzt hast
  • Kosmetikproben (aufbrauchen)
  • ausgeleierte Haargummis
  • Ohrringe, bei denen das 2. Paar fehlt
  • angelaufener Modeschmuck
  • eingetrockneter Nagellack
  • verwaschene oder löchrige Handtücher

Wenn Du noch mehr Ordnung in Dein Bad bringen möchtest, lies dazu auch den Artikel Minimalismus im Badezimmer – mehr Platz zum Entspannen und Verwöhnen

Wohnen

  • Tischdecken mit Brandlöchern oder Flecken
  • kaputte Bilderrahmen
  • ausgeliehene Dinge (zurückbringen)
  • Dinge vom Expartner
  • Geschenke, die Du nicht brauchst
  • Souvenirs, die Dich nicht an etwas Schönes erinnern
  • ungenutzte Dekorationsobjekte (Staubfänger)
  • eingetrocknete oder verfaulende Pflanzen
  • kaputte Blumentöpfe
  • Münzen (bei der Bank einzahlen)
  • überflüssige Aufbewahrungshelfer
  • Hobbyausrüstung, die Du schon seit Jahren nicht mehr benutzt hast
  • Müll in Deinem Auto
  • Dinge, die schon seit Jahren ungenutzt in Deinem Keller, der Garage oder auf dem Dachboden stehen.

Du hast eine kleine Wohnung und wenig Stauraum? Dann entdecke auch meine minimalistischen Tipps für kleine Wohnungen!

100 Dinge und mehr auf einen Blick

Hast Du etwas auf der Liste entdeckt, von dem Du Dich leicht trennen kannst? Mein Tipp: Nimm Dir nicht zu viel auf einmal vor. Widme Dich z. B. jede Woche einer Kategorie. Oder spiele das 30-Day Minimalism Game. Vielleicht helfen Dir auch diese 13 Ausmist-Fragen. Ich wünsche Dir viel Erfolg! Lass mich gerne in einem Kommentar wissen, ob die Liste hilfreich für Dich war.

Und hier nochmal der Link zum Herunterladen, Abspeichern und Abhaken der Checkliste:„100 Dinge, die Du sofort ausmisten kannst“

Wo Du gerade dabei bist, Ordnung in Deinem Leben zu schaffen:

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War die Liste der 100 Dinge hilfreich für Dich? Wünschst Du Dir noch mehr solche Listen? Dann hinterlasse gerne einen Kommentar! Ich freue mich auf Dein Feedback! 

Zum Weiterlesen empfehle ich Dir besonders diese Artikel:

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Dieser Beitrag hat 13 Kommentare

  1. Angelika

    Hallo, liebe Rebecca, eine sehr schöne, vielversprechende Ausmistliste.
    Mein System war bisher, geden Tag des Jahres ein Teil aus meiner Wohnung zu entsorgen. Also 365 Teile im Jahr.
    Dazu zählen keine Papiere und keinerlei Essen. Das landet nicht auf meiner Strichliste.
    Dafür aber jeder einzelne Stift, Kleidung und Gegenstände, die ich bei ebay Kleinanzeigen verkauft habe.
    Alles passiert aber nicht in einer Aktion, sondern unsystematisch. Ich nehme Deine Empfehlung als Anregung und werde mich bessern.
    Liebe Grüße
    Angelika

    1. Rebecca

      Liebe Angelika,
      vielen Dank für Dein Lob! Es freut mich, dass Dir die Checkliste beim Ausmisten weiterhilft. Dein bisheriges System hat aber auch etwas für sich. So trainierst Du laufend Deinen Loslass-Muskel 🙂
      Herzliche Grüße
      Rebecca

  2. Bine

    Herrlich, ich habe mich beim Lesen gefühlt, als hätte ich eine Bestandsliste der Wohnung meiner Tante gemacht, die wir gerade aufgelöst haben. Es war wirklich fast jeder Punkt vorhanden. Einfach unglaublich, aber mahnend für einen selbst, sich mal zu hinterfragen, was man so in den Schränken hat und eigentlich nicht braucht oder was viel zu viel vorhanden ist. Wer bitte braucht über 600 Teelichter als Vorrat, alleinstehend? Als Abhakliste sehr zu empfehlen. Ran ans Werk 😉

    Viele Grüße
    Bine

    1. Rebecca

      Liebe Bine,
      danke fürs Teilen Deiner Erfahrungen mit einer Wohnungsauflösung. Es klingt zwar etwas makaber, aber ich halte es tatsächlich für hilfreich, wenn wir auch diejenigen (Familienmitglieder, Freunde) in den Blick nehmen, die irgendwann einmal unsere Wohnung ausräumen müssen.
      Herzliche Grüße und viel Erfolg
      Rebecca

  3. LockenFöhn

    Danke für den schönen Beitrag.
    Garnicht so leicht was zu finden auf google zu diesem Thema

    1. Rebecca

      Sehr gerne! Es freut mich, dass Du hier gefunden hast, was Du gesucht hast.

  4. Sibylle

    Hallo Rebecca,

    einen schönen Blog hast du da. 🙂
    Ich denke ja, ich habe in den letzten 10-15 Jahren schon viel reduziert, aber ich glaube, einmal angefangen, wird das auch zur „Sucht“. Heute habe ich wieder etwas gefunden, was demnächst den Besitzer wechseln wird: Vasen und Likörgläser, die ich vor vielen Jahren geschenkt bekommen habe.

    Liebe Grüße, Sibylle von miteigenenhaenden

    1. Rebecca

      Liebe Sybille,
      herzlichen Dank für das Lob! Deinen Blog kannte ich noch gar nicht.
      Bei der Erwähnung von Likörgläsern musste ich lachen – ich kenne solche Geschenke, die man leider nie benutzt, weil man sie einfach nicht braucht. Auch wenn es der Schenker damals lieb gemeint hat, darfst Du die Gläser ohne schlechtes Gewissen jetzt gehen lassen.
      Liebe Grüße
      Rebecca

  5. Anton

    Hallo Rebecca, danke für deine ausführliche Liste. Was ich beim Ausmisten meiner Schubladen festgestellt und sehr stark ausgedünnt habe, waren gefühlt Tausende von Stiften, Anspitzern und Bleistiften. Die waren zwar fast alle funktionsfähig – aber brauche ich tatsächlich so viele?:-) zum Wegwerfen waren sie zu schade. Den Großteil habe ich über Ebay Kleinanzeigen verschenkt. Jetzt siehe ich den Schubladeninhalt auf einen Blick und habe alles griffbereit:-)

    PS: ich lese gern in deinem Blog, vor allem die Artikeln in den Bereichen Minimalismus und Finanzen

    Viele Grüße
    Anton

    1. Rebecca

      Lieber Anton,
      vielen Dank für Deine Rückmeldung! Dieser Artikel gehört inzwischen zu meinen am häufigsten gelesenen Beiträgen 😉
      Mit geht es mit Schreibwaren wie Dir: Ich brauche viel weniger als ich besitze. Allein ein einziger Bleistift hält doch ewig.
      Es freut mich, dass Du die überflüssigen Sachen verschenkt hast. So profitierst Du nicht nur von der neuen Ordnung in der Schublade, sondern hast auch jemandem eine kleine Freude bereitet. Im Idealfall schont das die Ressourcen, die deshalb nicht gebraucht werden.
      Schön, dass Dir meine Beiträge zu Minimalismus und Finanzen gefallen. Wenn Du noch mehr zu den Themen lesen willst, empfehle ich Dir die beiden deutschsprachigen Blogrolls: http://www.minimalismus-blogroll.com und http://www.finanzblogroll.net.
      Herzliche Grüße
      Rebecca

      1. Anton

        Danke Rebecca, über eine der beiden Seiten bin ich auf dein Blog aufmerksam geworden:-)
        Da finde ich des Öfteren interessante Artikel oder auch neue Blogs, die ich dann aktiv verfolge.

        Viele Grüße
        Anton

  6. Christof

    Hallo liebe Rebecca,

    wieder mal ein wertvoller Artikel von Dir!

    Ich dachte ja, dass ich nichts mehr zum Loslassen besitze. Aber ich habe tatsächlich zwei Dinge auf Deiner Liste und in meinem Haushalt entdeckt, die ich noch ausmisten kann. Was es war, verrate ich nicht („eingetrockneter Nagellack“ war es nicht ;-)). Außerdem habe ich mich von Deiner Liste inspirieren lassen und noch etwas weggegeben.

    Viele Grüße aus Franken

    Christof

    1. Rebecca

      Lieber Christof,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Freut mich, dass selbst für Dich noch etwas dabei war! Bin jetzt schon neugierig, was das gewesen sein könnte 😉

      Herzliche Grüße ins schöne Franken
      Rebecca

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