10 Dinge, die Du nicht mehr machen solltest

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Es gibt Dinge, für die ist unsere Lebenszeit einfach zu schade. Wenn wir es schaffen, die Zeit, die wir mit diesen Dingen verbringen, zu reduzieren, könnten wir deutlich gelassener und zuversichtlicher sein.

In diesem Beitrag stelle ich Dir 10 weit verbreitete Gewohnheiten vor, die uns nicht immer gut tun. Diese Energieräuber zu erkennen, ist der erste Schritt, damit Du sie in Zukunft seltener oder gar nicht mehr machen wirst.

Da wir sie in der Regel schon lange Zeit (unbewusst) ausführen, braucht es allerdings auch etwas Zeit und Übung, um sie wieder loslassen zu können.

10 Dinge, die Du nicht mehr machen solltest

1. Dir zu viele Sorgen um die Zukunft machen

Wusstest Du, dass die Mehrheit der Sorgen, die wir uns machen, überhaupt nie eintreten? Meistens kommt es nicht so schlimm, wie wir denken. Deshalb ist es auch eine immense Zeitverschwendung, sich ständig Sorgen zu machen.

Sich die Zukunft negativ auszumalen, kann eine Methode sein, um gelassener zu werden (praemeditatio malorum). Durch unbegründete Zukunftsängste und daraus folgende übergroße Vorsicht vermindern wir allerdings unseren Handlungsspielraum.

Vielleicht sollten wir uns weniger Sorgen machen und stattdessen lernen, die tatsächlichen Risiken abzuwägen. Konzentrieren wir uns auf das, was wir beeinflussen können, z. B. Ordnung in unsere Finanzen zu bringen und gute Gewohnheiten rund um unsere Gesundheit zu entwickeln.

2. Mit Reue an die Vergangenheit denken

Glaubst Du, Dein Leben ist eine Aneinanderreihung von Fehltritten, Unglücken und Pechsträhnen? Mit Reue, Scham oder gar Bitterkeit an die Vergangenheit zu denken, kann schwer auf uns lasten, noch in der Gegenwart Leid verursachen und uns davon abhalten, neue Wege zu gehen.

Warum sollte uns eigentlich die Vergangenheit davon abhalten, in der Zukunft glücklich zu werden? Die Vergangenheit ist vergangen und niemand von uns kann sie ändern. Was wir aber verändern können, ist, wie wir Vergangenes bewerten und welche Lektionen wir daraus ziehen.

Wenn Du Deine Vergangenheit bislang eher negativ siehst, könntest Du Dich darin üben, eine andere, konstruktivere Perspektive einzunehmen.

3. Angst haben, Fehler zu machen

Wenn Du Angst hast, Fehler zu machen, machst Du einen der größten Fehler überhaupt.

Als Kind lernen wir unglaublich schnell, weil wir alles ausprobieren – ohne Angst, etwas falsch oder kaputt zu machen. Später werden dem freien Ausprobieren viele Riegel vorgeschoben. Je weniger Fehler, desto besser die Note.

Infolgedessen probieren wir immer weniger Neues aus und unsere Neugierde verblasst.

Dabei sind Fehler die Voraussetzung dafür, dass wir etwas Neues entdecken, Zusammenhänge verstehen und Fortschritte machen. Die „Fehler“, die Du gemacht hast, sind in Wahrheit wertvolle Erfahrungen, die Dich genau zu dem Menschen mit dem individuellen Wissensschatz gemacht haben, den Du heute besitzt.

4. Darüber nachdenken, was andere über Dich denken

Rund um die Uhr machen wir uns darüber Gedanken, wir wir auf andere Menschen wirken: Ist mein Outfit modern genug? Habe ich das Richtige gesagt? Wie soll ich mich verhalten?

Der Umkehrschluss ist erhellend: Weil jeder so stark auf seine eigene Wirkung fixiert ist, denken wir tatsächlich viel seltener als angenommen darüber nach, wie andere auf uns wirken. (Und wie andere Menschen uns wahrnehmen, hat wiederum vor allem mit ihnen selbst zu tun.)

Deshalb: Lass Dich nicht davon abhalten, etwas zu tragen, zu sagen oder zu tun, nur weil Du fürchtest, es könnte bei Deinem Gegenüber nicht gut ankommen. Im Zweifel ist es demjenigen egal.

5. Dinge aufschieben

Das Leben ist kurz und Du kannst es nicht aufschieben.

Wir wissen z. B. nicht, ob wir das Rentenalter erreichen oder ob wir in Zukunft noch gesundheitlich all die Dinge machen können, die wir heute zwar schon gerne machen würden, aber auf einen späteren Zeitpunkt vertagen.

Nur in der Gegenwart können wir entscheiden, handeln und genießen. Widme Dich deshalb schon jetzt (zumindest hin und wieder) Deinen großen und kleinen Träumen.

6. Zeit verschwenden

Unsere Lebenszeit ist begrenzt – auch wenn wir meistens so leben, als wäre sie unendlich. Es gibt keine „Play Again-Taste“.

Gib deshalb gut auf Deine Zeit acht; sie ist Deine wertvollste Ressource:

7. An Dingen und Menschen festhalten, die Dich runterziehen

Im Unterschied zu unseren Vorfahren, jagen und sammeln wir statt Wildtieren und Pflanzen heute Einrichtungsgegenstände, Bücher, Auszeichnungen, Abschlüsse, Fotos und Kontakte.

Doch zu viel davon tut uns nicht gut. Überflüssige Dinge können uns belasten, negative Menschen uns verunsichern und zurückhalten.

Lerne deshalb zu unterscheiden, was Dir Freude bereitet und was nicht. Lerne Abstand zu gewinnen von den Menschen und Dingen, die Dir nicht gut tun.

8. Dich zu Spontankäufen hinreißen lassen

Spontankäufe sind Dinge, von denen wir gar nicht wussten, dass wir sie brauchen.

Nach dem Kauf liegen sie meistens ungenutzt im Schrank herum und warten darauf, beim nächsten Umzug originalverpackt ein- und wieder ausgepackt zu werden.

Schone lieber den Platz in Deiner Wohnung sowie Dein Bankkonto, indem Du Spontankäufe vermeidest. Nutze stattdessen z.B. Einkaufs- und Wunschlisten und frage Dich bei jedem Einkauf: Brauche ich das wirklich?

9. Mehr Geld ausgeben als einnehmen

Wir haben heute statistisch gesehen zwar immer mehr Geld zur Verfügung, doch glücklicher sind wir deshalb noch lange nicht geworden. Das liegt u. a. daran, dass unsere Erwartungen viel schneller wachsen als unser Einkommen. Gehaltserhöhungen führen für gewöhnlich schnurstracks zu höheren Konsumausgaben.

Kein Wunder also, wenn wir trotz hohem Einkommen keine substanziellen finanziellen Fortschritte machen und unsere Existenz beginnt, von unserer nächsten Gehaltszahlung abhängig zu werden.

Beginne deshalb, mit weniger Geld auszukommen als Du zur Verfügung hast und Deine Konsumwünsche zu reflektieren.

10. Dein Glück in materiellen Dingen suchen

Kein materieller Besitz und kein Geld dieser Welt wird Dich auf Dauer glücklich machen.

Auch wenn wir das so oder ähnlich schon tausendmal gehört haben, glauben wir doch dem nächsten Werbeversprechen und kaufen das neueste Trendprodukt. Nur um kurze Zeit später unser Glück im Nachfolgeprodukt zu suchen…

Du kannst diesen nie endenden Konsumkreis durchbrechen. Konzentriere Dich auf das, was (erwiesenermaßen) langfristig glücklich macht: Starke soziale Beziehungen, Zeit in der Natur, Achtsamkeit, den eigenen Leidenschaften nachzugehen und anderen Menschen zu helfen.

Meine Frage an Dich: Was möchtest Du in Zukunft nicht mehr machen?

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