5 einfach gute Ideen aus “Bewusstheit” von Christian Bischoff

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Die einfachsten Ideen sind oft die besten. Aber sie sind nicht immer leicht zu finden.

Ich lese Bücher, um für Dich die besten Ideen für ein einfacheres Leben herauszufiltern. Denn einfach lebt es sich deutlich besser. Die jeweils 5 besten Ideen aus einem Buch stelle ich Dir hier vor.

Jede Idee muss dabei 3 Kriterien erfüllen. Sie ist

  • einfach zu merken
  • leicht in die Praxis umzusetzen und
  • hat eine positive Wirkung.

Heute stelle ich Dir 5 einfach gute Ideen aus diesem Buch vor:

“Bewusstheit” von Christian Bischoff*

Buchcover Bewusstheit Christian Bischoff frei-mutig.de

Ausgangsfrage des Buches:

Wie wirst Du, wer Du sein möchtest?

Um ein authentisches Leben zu führen, sei Bewusstheit erforderlich, sagt der Persönlichkeits- und Mentaltrainer Christian Bischoff. Bewusstheit bedeutet für den Autor, achtsam mit sich selbst, im Umgang mit anderen Menschen und der ganzen Welt gegenüber zu sein. Bewusstheit ist erreichbar, wenn man lernt, seine Gedanken und Gefühle wahrzunehmen, zu analysieren und schließlich so zu steuern, dass man mit der Zeit immer mehr so handeln und leben kann, wie man es wirklich will.

5 einfach gute Ideen aus “Bewusstheit” von Christian Bischoff

1. Deine Gedanken und Gefühle erschaffen Deine Realität

Unsere Gedanken und Gefühle üben eine häufig unterschätzte Wirkung aus. Was wir denken und fühlen bestimmt in weiten Teilen unser Leben. Deine stärksten (unbewussten) Gedanken und Gefühle entscheiden darüber, was sich in Deinem Leben zeigt und was nicht.

Christian Bischoff erklärt diesen Zusammenhang zwischen innerer und äußerer Welt am Beispiel eines Menschen, der von einem Leben in finanzieller Freiheit träumt, dessen Gedanken und Gefühle seinen Wunsch nach Reichtum jedoch konterkarieren. Wenn ein Mensch Reichtum unbewusst negativ bewertet, weil er etwa glaubt, Geld verderbe den Charakter, entwickelt er negative Gefühle gegenüber finanziellem Reichtum. Selbst wenn er es sich noch so sehr und lange wünscht, wird er deshalb nie vermögend werden. Seine negativen Gedanken und Gefühle gegenüber Geld sind stärker als sein Wunsch reich zu werden.

Die gute Nachricht: Unsere negativen Gedanken- und Gefühlsmuster lassen sich aufdecken und verändern. Jeder Mensch ist in der Lage, sich selbst ein besseres Leben zu erschaffen.

Einfach gute Idee: Bevor wir handeln, haben wir in Gedanken bereits den Boden für das Ergebnis bereitet.

2. Wertschätzung beginnt bei Dir selbst

Viele Menschen fühlen sich wertlos, weil sie diese Wertlosigkeit in ihrem Kopf selbst erschaffen haben. Immer wenn ihnen etwas nicht gelingt, denken sie unbewusst: “Ich wusste, dass ich das nicht kann.”, “Ich bin einfach zu dumm.” oder “Ich bin nichts wert.” Wer glaubt, nichts wert zu sein, verhält sich entsprechend und bekommt wiederum durch andere bestätigt, nichts wert zu sein – ein Teufelskreis aus falschen Glaubenssätzen.

Der Ausbruch aus dem Teufelskreis kann laut Bischoff durch Bewussheit gelingen, also dadurch, dass wir lernen anders zu denken.

Anstatt immer neue “Beweise” für unsere Wertlosigkeit zu sammeln, sollten wir unsere negativen Gedanken und Gefühle erkennen, beobachten und sie durch positive ersetzen, z. B. den Gedanken “Ich bin wertvoll.” Nichts und niemand ist gegen Dich! Gewöhne Dir an, positiv über Dich selbst, über andere Menschen und über das Leben zu denken.

Je mehr Du Dich auf Deine positiven Gedanken konzentrierst und positive Gefühle damit assoziierst, desto eher wird sich Deine höhere Bewusstheit durch Dein Handeln in der Realität zeigen. Durch eine positive Ausstrahlung, Freundlichkeit, Achtsamkeit und Fürsorglichkeit für Dich und für andere wirst Du das Positive anziehen.

Einfach gute Idee: Du entscheidest, was Du von Dir selbst glaubst.

3. Die Macht der inneren Stimme

Interessanterweise haben die meisten erfolgreiche Menschen haben keine besonderen Talente oder Fähigkeiten. Vielmehr entscheidet ihr Selbstvertrauen darüber, ob sie etwas wagen und auch gewinnen.

Selbstvertrauen bedeutet nicht nur, uns selbst zu vertrauen, sondern auch, dass wir uns etwa zutrauen. Mit genug Selbstvertrauen zweifelst Du nicht mehr daran, ob Du etwas schafften kannst, sondern fängst einfach an es zu machen. Sobald Du aber anfängst, in schwierigen Situationen an Dir zu zweifeln, wirst Du wahrscheinlich nicht handeln.

Aufbauen können wir unser Selbstbewusstsein mit unserer inneren Stimme. Negative, vorwurfsvolle und schwächende Gedanken halten unser Selbstvertrauen klein. Durch eine positive, bestärkende Eigenkommunikation können wir unser Selbstbewusstsein dagegen festigen.

Stell Dir Deine innere Stimme vor wie einen liebevollen, ermutigenden Freund. Dieser Freund sendet Dir jeden Tag aufbauende Botschaften, zum Beispiel:

  • Ich mag mich.
  • Ich glaube an mich.
  • Was ich mir vornehme, das erreiche ich – früher oder später.
  • Ich weiß, was ich will. Und was ich nicht will.
  • Ich werde gebraucht.
  • Auch dieses Problem werde ich lösen.
  • Die Menschen mögen mich, weil ich sympathisch bin.
  • Ich gewinne schnell Freunde.
  • Ich werde von meiner Familie geliebt und unterstützt.
  • Alles in meinem Leben geschieht für mich.

Einfach gute Idee: Erfolg ist das Ergebnis von tiefem Selbstvertrauen.

4. Der Weg zu Selbstakzeptanz und Selbstliebe

Von einem Freund erwarten wir, dass er immer zu hundert Prozent hinter uns steht. Er ist für uns da, wenn wir Ängste, Sorgen und Probleme haben. Bist Du Dir selbst in Deinem Leben Dein bester Freund? Wohlwollend, unterstützend, Dich liebend, egal, was passiert?

Viele von uns lehnen ihr eigenes Ich ab: ihr Aussehen, ihre Gefühle, ihre Leistungen. Es fällt ihnen schwer, sich selbst zu akzeptieren. Einen Mensch, der sich selbst nicht mag, erkennen wir oft daran, dass er entweder in eine Opferrolle schlüpft und sich über die Schwere des Lebens beklagt. Oder er strebt nach Erfolg, Ruhm und Anerkennung, weil er glaubt, er könne sich Liebe nur durch Leistung verdienen.

Das Fatale: Wenn wir uns nicht selbst lieben lernen, sind Schmerz und innere Leere vorprogrammiert. Denn Liebe durch Leistung macht uns von anderen abhängig, z. B. von der Bestätigung unserer Follower in den sozialen Medien. Bekommen wir einmal kein Lob und keine Anerkennung von anderen, bleiben wir enttäuscht und entmutigt zurück.

Mit Bewusstheit wirst du erkennen, dass du vergeblich in der äußeren Welt bei anderen Menschen das suchst, was du nur in dir selbst finden kannst: die Liebe, die du dir selbst gibst, indem du dich voll und ganz so annimmst, wie du bist.

Christian Bischoff

Den Weg zu Selbstakzeptanz und Selbstliebe beschreibt Bischoff in seinem Buch in 4 Schritten, die ich hier nur aufzähle:

  • Nimm Dich selbst an, wie Du bist
  • Handle im Bewusstsein, Dich selbst zu mögen
  • Werde ehrlich gegenüber Dir selbst
  • Korrigiere Dein eigenes Handeln.

Am Ende des Kapitels zur Selbstliebe gibt es eine wunderbare Imagination. Christian Bischoff nimmt Dich darin mit auf eine Reise, in der Du Dich selbst aus einer völlig neuen Perspektive betrachten und in Dich in Deiner Einzigartigkeit wahrnehmen kannst.

Einfach gute Idee: Liebe und wirkliches Glück findest Du nur in Dir selbst.

5. Öffne Dein Herz für die Lebensfreude

Es gibt in uns ein schier unerschöpfliches Energiereservoir – unsere Herzenergie. Sie fließt frei, wenn wir zum Beispiel verliebt sind oder an etwas arbeiten, das uns begeistert. Wir wachen dann morgens euphorisch auf, fühlen uns fantastisch und sind auch abends noch topfit. Warum spüren wir diese Energie nicht öfter?

Der Grund dafür, dass viele Menschen den Zugang zu ihrer inneren Energiequelle verloren haben: Sie blockieren sie unbewusst. Nach Erlebnissen, die ihnen Schmerz zugefügt hatten, haben sie ihr Herz verschlossen, um sich vor weiteren Schmerzen zu schützen. Es kann sie dann zwar nichts mehr verletzen, sie beziehen aber auch keine Herzenergie mehr und empfinden wenig Lebensfreude.

Wie bekommen wir nun wieder Zugang zu unserer Herzenergie? Zunächst müssten wir einsehen, dass die Stimme des Herzens nichts mit Vernunft zu tun hat, sagt Bischoff. Wir haben zwar seit der Grundschule gelernt, logisch zu denken. Doch unsere emotionale Intelligenz trainieren wir wenig. Die Stimme des Herzens ist leise, sie widersetzt sich analytischen Betrachtungen, gesellschaftlichen Erwartungen und Werten.

Als wir klein waren, haben wir alle diese innere Stimme laut gehört. Beim Heranwachsen lenken wir dann unsere Aufmerksamkeit immer mehr nach außen, streben nach materieller Sicherheit, Geld und Status. Zugang zu unserer eigenen Stimme können wir durch Bewusstheit wieder erlangen – indem wir das Muster durchschauen, erkennen, wo wir kopfgesteuert sind und wo wir uns immer weiter von unserer wahren Essenz entfernen.

Unser Herz wieder zu öffnen, können wir trainieren, zum Beispiel indem wir:

  • das Schöne und Gute in anderen Menschen und der Natur wahrnehmen
  • uns an Kleinigkeiten erfreuen
  • Dankbarkeit für das Leben empfinden
  • liebevoll und freundlich mit Familienmitgliedern und Freunden umgehen
  • Niemals schlecht über andere reden
  • im Hier und Jetzt leben
  • akzeptieren, was vergangen ist
  • gerne Neues lernen
  • nicht an Dingen festhalten
  • unsere Zukunft selbst gestalten.

Einfach gute Idee: Öffne Dein Herz für das Schöne und Gute im Leben.

Hast Du auch Lust, das ganze Buch zu lesen?

“Bewusstheit” von Christian Bischoff* beinhaltet zahlreiche weitere gute Anregungen, um die eigenen Gedanken und Gefühle besser zu verstehen und zurückhaltende Verhaltensmuster zu durchbrechen. Umfassend ergänzt und vertieft wird der Buchtext durch geführte Audio-Imaginationen, die auf der Internetseite des Autors zum kostenlosen Download stehen. Das Taschenbuch umfasst 224 Seiten und ist 2020 bei Ariston erschienen.

Über diesen Link kannst Du das Buch jetzt bestellen*

Buchcover Bewusstheit Christian Bischoff frei-mutig.de

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