6 gute Gewohnheiten, die das Leben leichter machen

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Gute Gewohnheiten können unser Leben enorm erleichtern. Sie geben unserem Tag Struktur, entlasten uns bei Entscheidungen und helfen uns dabei, gut mit unserem Körper umzugehen. Schlechte Gewohnheiten dagegen werden zur Last: zu viel Zeit in den sozialen Medien, zu viel ungesundes Essen und zu wenig Bewegung tun uns auf Dauer nicht gut.

Jeder Mensch entwickelt im Laufe der Jahre eine Vielzahl von persönlichen Gewohnheiten. Gewohnheiten kommen und gehen, abhängig von unserem Alter, unserem Umfeld und unseren Intentionen. Sie sind unser ständiger Begleiter. Unser Gehirn entlasten sie davon, ständig neue Entscheidungen zu treffen. Die Frage ist nur, ob uns unsere Gewohnheiten gut tun oder uns zurückhalten.

Mehr Energie, mehr erledigt

Im Laufe der letzten Jahre habe ich damit experimentiert, mir mehr gute Gewohnheiten anzueignen. Die folgenden sechs haben sich dabei als besonders nachhaltig herauskristallisiert. Sie helfen mir täglich dabei, ein einfacheres und bewussteres Leben zu führen.

Mit diesen Gewohnheiten fühle ich mich einfach besser, sie geben mir Energie und ich schaffe mehr von den Dingen, die ich mir vorgenommen habe. Wenn ich es einmal nicht schaffe, sie in meinen Tag einzubauen, fehlt mir etwas. Vielleicht sind sie auch etwas für Dich.

6 gute Gewohnheiten, die das Leben leichter machen:

1. Nach dem Aufstehen Sport machen

Wenn Du morgens Sport machst, schenkt Dir das Energie für den gesamten Tag. Deine Muskeln werden warm und geschmeidig, Stress wird abgebaut. Danach fühlst Du Dich fit, bist Du wach und munter. Probiere es aus – auch wenn es Dir zunächst schwer fällt.

Am Anfang reichen schon ein paar Minuten Gymnastik am geöffneten Fenster. Irgendwann wirst Du nicht mehr verstehen, wie man den Tag ohne Sport beginnen kann.

2. Das Bett machen

Auch wenn Du sonst nichts machst: Mach jeden Tag Dein Bett! Es dauert nur wenige Minuten und schenkt Deinem Schlafzimmer ein großes Stück Ordnung. Der weitaus größte Vorteil: Wenn Du diese Aufgabe gleich morgens erledigst, entwickelst Du Momentum. Das bedeutet, dass es Dir danach leichter fallen wird, weitere Aufgaben zu erledigen.

Und selbst, wenn Du anschließend nicht zur produktiven Höchstform auflaufen solltest, steigst Du zumindest abends in ein gemachtes Bett.

3. Jeden Tag einen Salat essen

Jeden Tag? Früher hätte ich nur gelacht beim Gedanken daran, jeden Tag Gemüse zu essen. Heute mache ich es mir mit dem Umsetzen leicht: im Supermarkt weiß ich, dass ich immer Salat einpacken muss. Zum Kochen daheim gehört das Putzen von Salat automatisch dazu. Bin ich im Restaurant, bestelle ich einen Beilagensalat.

Ich denke nicht lange darüber nach, sondern mache es einfach.

4. Nach dem Einschalten der Spülmaschine die Küchenoberfläche wischen

Lange ist es mir schwer gefallen, meine Küchenoberfläche kontinuierlich sauber zu halten. Bis ich auf die Idee gekommen bin, das Saubermachen mit einer anderen Routinetätigkeit zu verbinden.

Wenn ich jetzt die Spülmaschine einräume (mache ich so gut wie jeden Abend), wische ich direkt im Anschluss Spüle, Herd und Küchenarbeitsfläche sauber.

5. Das Frühstück für den nächsten Tag vorbereiten

Dieses Ritual habe ich mir angewöhnt, nachdem ich regelmäßig im Büro ab etwa 10 Uhr extrem großen Hunger bekommen habe – obwohl ich zu Hause gefrühstückt hatte. Ein nahrhafteres Frühstück musste her, das morgens schnell zubereitet ist.

Meine Lösung: abends mische ich Joghurt oder Quark mit Haferflocken und lasse es über Nacht im Kühlschrank durchziehen. Morgens gebe ich dann noch ein bisschen Obst und Zimt dazu und fertig ist ein gesundes, leckeres Frühstück, das lange satt hält.

6. Abends vor dem Zähneputzen Zahnseide benutzen

Gibt es eigentlich Menschen, die gerne Zahnseide benutzen? Ich habe es erst geschafft, regelmäßig Zahnseide zu verwenden, als ich es mit dem abendlichen Zähneputzen verknüpft habe.

Ich konzentriere mich einfach auf die positiven Seiten: es dauert vielleicht eine Minute, danach fühlt sich der Mund sauber an und meine Zahnärztin hat mich schon mehrfach für meine Zahnpflege gelobt.

Wenn ich einmal nicht dazu komme…

Natürlich gibt es Tage, an denen ich nicht alle Gewohnheiten diszipliniert ausführe. Wenn ich krank bin, pausiere ich viele Gewohnheiten. Auch auf Reisen oder wenn mein routinierter Tagesablauf durchbrochen wird, schaffe ich es nicht, alle guten Gewohnheiten darin einzubauen.

Zum einen fällt mir dann auf, dass ich mich nicht so gut wie sonst fühle. Zum anderen habe ich gelernt zu akzeptieren, dass es Tage gibt, an denen ich nicht immer alle Gewohnheiten wie geplant umsetzen kann. Das ist nicht schlimm. Ich achte dann darauf, möglichst schnell wieder zu meinen Routinen zurückzukehren.

Wie Du gute Gewohnheiten etablierst

Falls Du jetzt Lust bekommen hast, auch mit Gewohnheiten zu experimentieren, empfehle ich Dir, mit einer Gewohnheit anzufangen. Mehrere neue Gewohnheiten auf einmal zu beginnen, überfordert uns erfahrungsgemäß schnell.

Versuche, die neue Gewohnheit mindestens 30 Tage, besser 2 Monate, in Deinen Alltag einzubauen. Anschließend ziehst Du Bilanz: wenn Dir die Gewohnheit gut tut, führst Du sie weiter. Andernfalls kannst Du sie wieder sein lassen.

Was mir hilft, meine Gewohnheiten jeden Tag durchzuziehen und dabei motiviert zu bleiben, ist ein Gewohnheiten-Kalender. Immer, wenn Du eine Gewohnheit ausgeführt hast, trägst Du in den Kalender einen Punkt ein. So machst Du Deine guten Gewohnheiten über lange Zeit sicht- und messbar.

Weitere wertvolle Tipps, um gute Gewohnheiten dauerhaft zu etablieren, findest Du in dem Buch Die 1%-Methode – Minimale Veränderung, maximale Wirkung: Mit kleinen Gewohnheiten jedes Ziel erreichen – Mit Micro Habits zum Erfolg* von James Clear.

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Meine Frage an Dich: Welche gute Gewohnheit möchtest Du in Dein Leben holen?

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