Wohnung aufräumen – schnell und leicht

Wohnung aufräumen – schnell und leicht

Das Chaos breitet sich in Deiner Wohnung aus? Du hast wenig Zeit zum Aufräumen? Kein Problem! Mit den folgenden praktischen Tipps schaffst Du schnell und leicht Ordnung in Deinen 4 Wänden. Außerdem erfährst Du, wie Du Dein Zuhause dauerhaft aufgeräumt halten kannst.

Wo anfangen?

Am besten fängst Du dort an aufzuräumen, wo es den größten Unterschied macht. Mit dieser Strategie erzielst Du schnell sichtbare Ergebnisse und bist motiviert weiterzumachen:

  • ein frisch gemachtes Bett bringt innerhalb weniger Minuten Ruhe und Ordnung in Dein gesamtes Schlafzimmer.
  • ein freier, sauberer Esstisch – je nach Geschmack mit einer Tischdecke, Platzsets oder frischen Blumen dekoriert – wirkt gepflegt und kommunikativ.
  • ein Sofa mit ordentlich drapierten Kissen und Decken lädt zum Entspannen und Wohlfühlen ein. Perfekt ergänzt wird es durch einen Beistelltisch oder Couchtisch auf dem z.B. (nur) Bildbände, Kerzen und etwas zum Knabbern liegen.

Wenn bald Gäste kommen…

… konzentrierst Du Dich auf diese effektvollen Handgriffe:

  • Gäste nehmen zuerst den Eingangsbereich Deiner Wohnung wahr. Achte deshalb darauf, dass hier kein Müll herumliegt, Schuhe, Taschen und Jacken verstaut sind und auch noch ein Platz an der Garderobe frei ist.
  • im Badezimmer hängst Du frische Handtücher auf, putzt die Toilette und leerst den Abfalleimer.
  • ein gesaugter Boden lässt die gesamte Wohnung sauber aussehen und hinterlässt einen guten Eindruck bei Deinen Gästen.

Lust und Zeit weiter aufzuräumen?

Dann folgen hier noch weitere effektive und leicht umsetzbare Aufräum-Tipps für den Rest der Wohnung:

  • Sorge dafür, dass Deine Wohnung möglichst viel „Bodenfreiheit“ bekommt. Je freier der Boden ist, umso großzügiger und aufgeräumter wirkt ein Zimmer. Räume so viele Dinge wie möglich „nach oben“. Getragene Kleidung legst Du in den Wäschekorb (nicht über einen Stuhl), Bücher kommen ins Regal, Schuhe in den Schuhschrank, Spielsachen in eine Kiste, Bilder hängst Du an die Wand. Auch sperrige Gegenstände wie Besen, Leitern oder Fahrräder lassen sich mit stabilen Wandhaken aufhängen.
  • Halte Oberflächen so frei wie möglich. Dazu zähle ich Schreibtische, Esstische, Beistelltische, Nachttische, Konsolen, oberste Regal- und Schrankbretter, die Küchenoberfläche und das Waschbecken im Bad. Wenn wir nicht aufpassen, sammelt sich auf diesen Flächen in Windeseile allerlei Krempel an, der sonst keinen eigenen Platz hat. Wenn Du aufpasst, dass die Oberflächen in Deiner Wohnung frei bleiben, kann das Auge dort immer wieder Ruhe finden und Dein Zuhause wirkt aufgeräumt.
  • Apropos heimatlose Gegenstände: all die Dinge, die immer irgendwo verstreut herumliegen und ständig gesucht werden, benötigen dringend einen eigenen Platz. Beispiele:
    • ein Schlüsselbrett oder eine Schale im Eingangsbereich für Schlüssel;
    • ein Postkorb für geöffnete Briefe, Rechnungen und weitere Dokumente, die noch bearbeitet werden müssen;
    • eine Pinn- oder Magnetwand für Dinge, die erledigt werden müssen, z.B. Terminerinnerungen, Einkaufszettel, Abholscheine, Gutscheine und Einladungen.
  • Als Organisationshelfer lassen sich bereits vorhandene Gegenstände auch zweckentfremden:
    • eine Tasse für Stifte, Scheren und Brieföffner;
    • ein Blumenübertopf oder eine Vase als Behälter für Kochgeschirr;
    • ein alter Schuhkarton für die vielen kleinen Tuben, Fläschchen, Schwämme und Bürsten unter der Spüle.

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Ordnung auf Dauer halten

Leider währt die Freude an einer aufgeräumten Wohnung oft nur kurz. Wie hält man dauerhaft Ordnung? Ganz einfach: indem man alle Dinge nach dem Benutzen wieder an ihren Platz zurückbringt, zum Beispiel:

  • nach dem Essen den Tisch abräumen und das Geschirr spülen;
  • Werkzeug nach dem Benutzen zurück in die Werkzeugkiste legen;
  • getragene Kleidung entweder am Bügel zum Lüften aufhängen oder in den Wäschekorb legen;
  • benutzte Koffer, Taschen, Tüten und Rucksäcke ausräumen und aufräumen. Wer wenig Platz hat, kann Taschen verschiedener Größen auch ineinander stapeln.
  • wichtige Unterlagen lochen und abheften oder gleich einscannen und abspeichern;
  • Decken nach dem Benutzen falten;
  • Werbung direkt nach dem Lesen (oder sogar davor) in den Papierkorb werfen.

Motiviert bleiben

Ein ordentliches Zuhause braucht regelmäßige Zuwendung. Wenn Du jeden Tag ein bisschen aufräumst, hält sich der Aufwand fürs Aufräumen in Grenzen und Du fühlst Dich nicht so leicht überfordert.

Wem eine aufgeräumte Wohnung allein nicht Ansporn genug ist, kann sich mit folgenden Methoden zum Ordnung machen motivieren:

  • Lieblingsmusik laut aufdrehen;
  • die Zeit fürs Aufräumen begrenzen, etwa den Wecker auf zehn Minuten stellen;
  • sich nach dem Aufräumen eine Belohnung gönnen, z.B. ein Tasse Kaffee und Kekse, einen Spaziergang oder eine Entspannungs-Meditation;
  • mit schönen Putzutensilien arbeiten;
  • mit anderen Familienmitgliedern gemeinsam aufräumen.

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