5 einfach gute Ideen aus „Der Weg zur finanziellen Freiheit“ von Bodo Schäfer

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Die einfachsten Ideen sind oft die besten. Aber sie sind nicht immer leicht zu finden.

Ich lese Bücher, um für Dich die besten Ideen für ein einfacheres Leben herauszufiltern. Denn einfach lebt es sich deutlich besser. Die jeweils 5 besten Ideen aus einem Buch stelle ich Dir hier vor.

Jede Idee muss dabei 3 Kriterien erfüllen. Sie ist

  • einfach zu merken
  • leicht in die Praxis umzusetzen und
  • hat eine positive Wirkung.

Heute stelle ich Dir 5 einfach gute Ideen aus diesem Buch vor:

„Der Weg zur finanziellen Freiheit – Ihre erste Million in 7 Jahren“ von Bodo Schäfer*

Bodo Schäfer Der Weg zur finanziellen Freiheit Frei-mutig.de

Ausgangsfrage des Buches:

Ist eine Million ein Wunder? Nein – wenn man die volle Verantwortung für seine Finanzen übernimmt, sagt Bodo Schäfer. Die Chancen, wohlhabend zu werden, stehen gar nicht schlecht für diejenigen, die ihren Wohlstand selbst in die Hand nehmen. Zwar wird man nicht von heute auf morgen Millionär, aber mit der richtigen Einstellung und einem langfristigen Plan kann jeder den Weg zur finanziellen Freiheit gehen.

5 einfach gute Ideen aus „Der Weg zur finanziellen Freiheit“ von Bodo Schäfer

1. Reichtum ist eine Frage der richtigen Glaubenssätze

Menschen, die kein oder wenig Geld haben, haben laut Bodo Schäfer einige Einstellungen gemeinsam:

  • sie definieren Reichtum niemals klar
  • sie machen Wohlstand zu einem „Wanderziel“
  • sie machen Wohlstand nie zu einem absoluten Muss
  • sie halten nicht durch
  • sie übernehmen keine Verantwortung
  • sie sind nicht bereit 110 Prozent zu geben
  • ihnen fehlt ein guter Coach
  • sie konzentrieren sich auf ihre Schwächen.

Wer finanziellen Wohlstand aufbauen will, muss deshalb Schäfer zufolge zunächst seine grundsätzliche Haltung zu Geld bzw. seine finanziellen Glaubenssätze überprüfen. Mit den richtigen Glaubenssätzen ist es dagegen nur eine Frage der Zeit, bis man finanziellen Wohlstand erreicht.

Erfolgreiche Menschen denken anders über Geld, Ziele und Leistung. Ganz besonders beherzigen sie folgende Ideen:

  • sie definieren Reichtum für sich mit einer Zahl, halten diese schriftlich fest und machen sich ein Bild davon
  • sie setzen sich große Ziele, denn in Relation zu einem großen Ziel wirken alle zu überwindenden Probleme klein
  • sie verpflichten sich (z.B. in der Öffentlichkeit) dazu, wohlhabend zu werden
  • sie sind sich sicher, dass ihr Ziel sie glücklich machen wird
  • sie übernehmen Verantwortung für ihre Erfolge und ihre Misserfolge
  • sie suchen keine Ausreden, sondern wollen stetig wachsen
  • sie suchen sich einen Coach, der ihr Talent fördert, sie motiviert und ihre Fortschritte überwacht
  • sie konzentrieren sich auf ihre Stärken.

Einfach gute Idee: Reichtum beginnt im Kopf.

2. Folge bei Schulden der 50/50-Regel

Konsumschulden sollte man laut Bodo Schäfer unbedingt vermeiden. Abgesehen von einem kurzen Konsumkick bringen sie nur Nachteile mit sich.

Für diejenigen, die bereits Schulden angehäuft haben, hat der Autor folgenden Tipp: Zur Tilgung sollte man immer nur 50 Prozent des frei verfügbaren Geldes einsetzen. Die anderen 50 Prozent sollte man unbedingt sparen.

Denkst Du, es wäre besser, 100 Prozent zur Tilgung zu nutzen, um Dich schneller von den Schulden zu befreien?

Laut Bodo Schäfer hat die 50/50-Regel demgegenüber mehrere Vorteile:

  • Du fängst sofort an, Vermögen aufzubauen
  • Du bist doppelt motiviert, weil Du sowohl Deine Schulden schmelzen, als auch Dein Vermögen wachsen siehst
  • Du siehst den Lohn Deiner Anstrengungen und Dein Selbstvertrauen nimmt zu
  • im Notfall hast Du eine finanzielle Reserve.

Einfach gute Idee: Spare und tilge zu gleichen Teilen.

3. Nicht durch Einkommen, sondern durch Sparen wird man reich

Niemand wird allein dadurch reich, dass er oder sie viel verdient. Reichtum entsteht nur dann, wenn man Geld behält, also spart.

Wer heute mit seinem Einkommen nicht auskommt, wird auch nicht zurechtkommen, wenn er doppelt so viel verdient. Die meisten Menschen ändern ihre finanziellen Gewohnheiten nicht, auch wenn sie mehr verdienen. Der Lebensstandard dehnt sich immer parallel zum verfügbaren Einkommen aus. Doch die wenigsten Dinge brauchen wir wirklich.

Deshalb ist es wichtig, dass man so früh wie möglich, spätestens jetzt, anfängt zu sparen. Warte nicht auf ein höheres Einkommen. Sparen ist eine Tugend aller Reichen. Bevor sie reichen wurden, haben alle wohlhabenden Menschen erst gelernt, weniger Geld auszugeben, als sie verdient haben.

Einfach gute Idee: Reichtum entsteht durch das Geld, das man spart.

4. Wie viel Bargeld trägst Du bei Dir?

Trage immer einen 500-Euro-Schein mit Dir herum!

Bei dieser auf den ersten Blick vielleicht merkwürdigen Idee von Bodo Schäfer geht es darum, Wohlstandsbewusstein zu entwickeln.

Falls Du jetzt fürchtest, die 500 Euro zu verlieren, sie einfach auszugeben oder bestohlen zu werden, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass Du Dein Unterbewusstsein auf finanziellen Wohlstand noch vorbereiten musst. Denn die beste Vorbereitung für Wohlstand ist zu lernen, sich mit viel Geld wohlzufühlen.

Probiere es aus: Wenn Du einen 500-Euro-Schein bei Dir trägst, wirst Du Dich nicht nur reich fühlen, sondern auch lernen, Dir selbst in Geldfragen zu vertrauen. Außerdem wirst Du die Angst abbauen, Geld zu verlieren oder ausgeraubt zu werden.

Einfach gute Idee: Trage immer einen 500-Euro-Schein bei Dir.

5. Grundsätze für Investoren und Anleger

Finanzielle Freiheit setzt intelligente Entscheidungen im Umgang mit Geld voraus. Die Grundlagen, die jeder dazu kennen muss, sind laut Bodo Schäfer:

  • der Unterschied zwischen Investition und Spekulation
  • der Unterschied zwischen Verbindlichkeit und Investition
  • die drei Kategorien von Geldanlagen
  • der Unterschied zwischen einem durchschnittlichen Anlger und einem Investment-Profi.

Nur wer diese Unterscheidungen verstanden hat, kann finanzielle Risiken richtig einschätzen und Chancen für sich nutzen.

Für die Details ist dieser Artikel zwar zu kurz, doch die wichtigsten Grundsätze fasse ich für Dich zusammen (ohne damit eine Anlageempfehlung zu geben):

  • ein Investor bezieht regelmäßig Einnahmen aus seiner Investition (Beispiele sind Rendite-Immobilien oder der Aufbau eines Unternehmens)
  • ein Spekulant gewinnt (oder verliert) Geld erst dann, wenn er sein Spekulationsobjekt verkauft (Beispiele sind Aktien und Aktienfonds, die keine Dividende ausschütten)
  • Verbindlichkeiten ziehen immer Folgekosten nach sich (Beispiele sind selbstgenutzte Immobilien oder Autos), Investitionen vermehren dagegen unser Einkommen
  • alle Geldanlagen können in drei Kategorien eingeteilt werden: Geldwerte (z.B. Bargeld oder Tagesgeld), Sachwerte (z.B. Immobilien oder Aktien) und Wetten.
  • Sachwert-Anlagen sind langfristig zwar besser als Geldwert-Anlagen, da ihr Wert mit der Inflation steigt. Da niemand weiß, was die Zukunft bringt, sollte man jedoch prinzipiell seine Anlagen auf verschiedene Geld- und Sachwerte streuen.
  • ein durchschnittlicher Anleger vertraut darauf, dass sich ohne sein Zutun auf lange Sicht an der Börse eine gute Kurssteigerung ergibt (was in der Vergangenheit auch der Fall war)
  • ein Investment-Profi hingegen setzt viel Zeit und Energie dafür ein, um überdurchschnittlichen Erfolg an der Börse zu erzielen.

Einfach gute Idee: Entwickle finanzielle Intelligenz, um die richtigen Entscheidungen für Dein Geld treffen zu können.

Hast Du jetzt Lust bekommen, das ganze Buch zu lesen?

Bodo Schäfer Der Weg zur finanziellen Freiheit Frei-mutig.de

„Der Weg zur finanziellen Freiheit – Ihre erste Million in 7 Jahren“ von Bodo Schäfer* ist als Taschenbuch bei dtv erschienen und umfasst 320 Seiten. Wenn Du mehr über Deine Beziehung zu Geld, die Grundsätze von Wohlstand und den Weg zu finanzieller Freiheit lernen willst, empfehle ich Dir unbedingt diesen Klassiker der Finanzratgeber.

Mit Klick auf diesen Link* kannst Du das Buch direkt bestellen (und ich erhalte eine kleine Provision).

*Affiliate-Link: s. dazu Ziff. 9 der Datenschutzerklärung

Zum Weiterlesen empfehle ich Dir auch meine anderen Beiträge aus der Reihe “5 einfach gute Ideen“.

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Anton

    Hallo Rebecca, das Buch dürfte mittlerweile den Status eines Klassikers in der Finanzliteratur haben:-)
    Am besten für mich persönlich fand ich den Tipp mit 50:50 Aufteilung bei Sonderzahlungen und Gehaltserhöhungen. Die eine Hälfte schön zum Ausgeben und Geniessen und die andere Hälfte zum Investieren. Vor allem am Anfang der Karriere kann es eine enorme Wirkung entfalten.

    Viele Grüße
    Anton

    1. Rebecca

      Lieber Anton,
      da hast Du recht – genauso wie die „Gesetze der Gewinner“, die man auch immer wieder mit Gewinn lesen kann.
      Danke Dir für den weiteren Tipp zum Umgang mit Gehaltserhöhungen. Auch eine einfach gute Idee 😉
      Herzliche Grüße
      Rebecca

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