Was ich 2026 nicht mehr kaufen werde

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Hast Du gute Vorsätze für das neue Jahr? Ich habe mir für 2026 vorgenommen, mein Geld noch bewusster auszugeben. Kurzlebigen Trendartikeln, Impulskäufen und schlechter Qualität schiebe ich in diesem Jahr endgültig den Riegel vor.

Mein Geld soll weniger in Konsumräusche fließen, die oft schneller als gedacht ernüchternd enden, und dafür häufiger in Erlebnisse und Dinge, an denen ich lange Freude habe, die mir Zeit für das Wesentliche schenken oder meiner Gesundheit diesen. Besser durchdachte Kaufentscheidungen werden hoffentlich nicht nur mein Bankkonto schonen, sondern auch meine Lebensqualität insgesamt verbessern.

Es geht dabei – wie immer bei einem minimalistischen Ansatz – nicht um einschränkenden Verzicht, sondern darum, der kurzlebigen Befriedigung durch Sachen entgegenzuwirken mit etwas langfristig Positivem. Weniger rausgeworfenes Geld für nutzlose Staubfänger, Stress und Chaos, dafür mehr Platz, Zeitwohlstand und Klarheit.

Zu Beginn des Jahres habe ich mir deshalb ganz konkret überlegt, was ich 2026 nicht mehr kaufen möchte (ergänzend zu der vorhandenen Liste mit 14 Dingen, die ich nicht mehr kaufen werde). Denn je genauer ich jetzt schon festlege, welchen Produkten ich die kalte Schulter zeigen möchte, desto einfacher und schneller kann ich im Verlauf des Jahres genau diese Entscheidungen treffen.

Die Do-Not-Buy-Checkliste: Was ich 2026 nicht mehr kaufen werde

1. Kleidung mit hohem Plastikanteil

Kleidung mit hundertprozentigem oder mehrheitlichem Anteil synthetischer Fasern wie Polyester, Polyamid und Polyacryl kommen nicht mehr in meinen Einkaufswagen. Sie sind zwar billig, haben aber ihren Preis: Beim Tragen und Waschen geben diese Kunstfasern nicht nur ungesundes Mikroplastik ab. Sie sind auch schnell zerschlissen und lassen sich meist nur unangenehm tragen.

Stattdessen setze ich bei der Auswahl neuer Kleidung zuerst auf natürliche Materialien wie Baumwolle, Leinen oder Wolle. Kleider aus natürlichen Stoffen sind oft deutlich langlebiger und fühlen sich sowohl bei warmem als auch kaltem Wetter viel besser auf der Haut an. Außerdem sehen sie hochwertiger aus.

2. Fertigprodukte

Wie viele von uns möchte ich mich im neuen Jahr gesünder ernähren. Stark verarbeitete Lebensmittel wie Tiefkühlpizza, Fertigsoßen oder Chips streiche ich 2026 daher von meiner Einkaufsliste! Diese und ähnliche Produkte der Lebensmittelindustrie sind zwar schnell und leicht zuzubereiten. Sie enthalten jedoch so gut wie keine Nährstoffe, die unser Körper zum Leben braucht.

Ihre ellenlage und zum Teil verschleiernde Liste von Inhaltsstoffen gepaart mit der ungünstigen Kombination von Salz, Fett und Zucker sind sogar extrem ungesund und haben den Namen Lebens-mittel in meinen Augen nicht mehr verdient.

Alternativ setze ich 2026 noch mehr auf die wohl einfachste Ernährungsregel überhaupt: Echtes Essen essen. Mit frischen Zutaten aus natürlichen oder wenig verarbeiteten Lebensmitteln koche ich möglichst viel selbst. Damit weiß ich nicht nur genau, was auf meinen Teller kommt. Seine Ernährung in dieser Hinsicht zu vereinfachen ist auch günstiger und schmeckt viel besser.

3. Neue Kosmetik- und Pflegeprodukte

Neu ist immer besser! Oder etwa nicht?

Gerade im Kosmetikbereich fällt auf, dass ständig neue Produkte auf den Markt kommen. Hersteller versprechen mit jeder neuen Rezeptur und jeder neuen Formel nicht weniger als eine absolute Revolution der Haut- bzw. Haarpflege. Glänzende Locken, glatte Haut, makelloses Make-Up. Diesmal wirklich.

Ich finde die ständige Verbesserung von Produkten großartig, aber im Kosmetikbereich kann ich die vollmundigen Versprechen ehrlich gesagt inzwischen nicht mehr ernst nehmen. Entweder enttäuschen die neuen Mittelchen auf ganzer Linie, man merkt überhaupt keinen Unterschied zu günstigeren Konkurrenzprodukten oder – was am schlimmsten ist – sie irritieren die Haut und machen die Körperpflege noch komplizierter.

Deshalb werde ich 2026 die (wenigen) Produkte, die sich für mich bewährt haben, weiterhin nachkaufen – sofern ich sie vorher vollständig aufgebraucht habe.

4. Neue Bücher

Dieser Punkt fällt mir ein bisschen schwer, dennoch setze ich ihn auf die Liste: Etwas, das ich 2026 nicht mehr kaufen möchte, sind neue Bücher.

Ich habe schlicht zu viele Bücher zu Hause stehen und liegen, die ich unbedingt lesen möchte – und vielleicht sogar für Frei-mutig rezensieren. Sehr gute Bücher aus meinem Bücherregal sind es auch wert, nochmal gelesen zu werden.

Sicher wird es in diesem Jahr Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt geben, die mich neugierig machen. Dafür habe ich mir schon eine Strategie zurechtgelegt: Diese Bücher werde ich auf einer Wunschliste für meinen Geburtstag oder Weihnachten notieren und zu gegebener Zeit noch einmal prüfen, ob sie mich immer noch interessieren

5. Kleine Belohnungen

Ein Cappuccino unterwegs, der Schokoriegel an der Kasse, scheinbar ultrapraktische Non-Food-Artikel vom Discounter zu einem unschlagbaren Preis. Diese Mini-Impulskäufe summieren sich im Alltag schnell zu einem mittelgroßen Haushaltsposten. Ohne dass ich sie wirklich bräuchte.

Meist kaufe ich diese Dinge aus Langeweile oder um mich einen Moment lang besser zu fühlen. Der Kaffee wird aber schnell kalt, und wenig länger dauert es, bis spontan Gekauftes nach einmaligem Benutzen in einer Ecke landet – das habe ich zuletzt beim Ausmisten für meinen Anti-Adventskalender festgestellt.

Im neuen Jahr möchte ich diese Belohnungen zwischendurch, die eine ultrakurze Halbwertszeit haben, nicht mehr kaufen. Es sei denn, ich bin der Meinung, ich werde mich länger als 5 Minuten an ihnen erfreuen.

6. Alkohol

Alkohol zu trinken ist in meinen Augen vor allem eine soziale Tätigkeit (es sei denn, es handelt sich um eine Sucht). Bei sozialen Events, privaten Feiern und beruflichen Erfolgen war es für mich lange selbstverständlich, mit anderen mit einem Glas Wein oder Sekt anzustoßen.

Inzwischen habe ich entschieden, komplett auf Alkohol zu verzichten. Für mich hat das nur Vorteile: Es gibt keinen Kater nach Karneval, ich behalte die Kontrolle über das, was ich tue, und vor allem: Ich fühle mich viel besser. Außerdem spart man – besonders beim Ausgehen – viel Geld für Cocktails.

Wenn Familie, Freunde und Kollegen einmal verstanden haben, dass man nicht mittrinkt, muss man es irgendwann auch nicht mehr erklären. Das Thema Wahlfreiheit sollte in meinen Augen auch hier selbstverständlicher werden. Für meine Gäste habe ich deshalb auch weiterhin alkoholische Getränke im Schrank und beim Kochen oder Backen darf es für den Geschmack auch weiterhin ab und zu ein Schuss Wein oder Likör sein.

Wenn Du eine Liste erstellen müsstest - was würdest Du 2026 nicht mehr kaufen?
Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

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Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Claudia

    Liebe Rebecca,
    wirklich bewundernswert deine Liste, was du 2026 NICHT mehr kaufen möchtest. Besonders Bücher würden mir wahnsinnig schwerfallen, obwohl es mir mit meinem Bücherregal ganz genauso geht wie dir …
    Ich kann gar nicht genau sagen, was ich dieses Jahr nicht mehr kaufen möchte. Was ich aber sagen kann, ist, dass ich jeden Monat auf eine Sache verzichten möchte: im Januar war das Alkohol (hat sehr gut geklappt, auch wenn es manchmal ungewohnt war), im Februar sind es Milchprodukte, im März mache ich Fernsehfasten usw. So möchte ich bewusst Abstand zu einigen Dinge gewinnen und mich neu aufstellen. Der Kaffee mit Sojamilch heute war allerdings eher ein Reinfall 😉
    Viele Grüße
    Claudia

    1. Rebecca

      Liebe Claudia,
      Deinen Ansatz, jeden Monat bewusst auf etwas zu verzichten, finde ich auch sehr inspirierend! Und ich sehe die Parallelen: Beim Fernsehfasten geht es zwar nicht darum, nichts explizit zu kaufen, aber auch weniger zu „konsumieren“.
      Auf Milchprodukte könnte ich allerdings nicht verzichten. Morgens zum Frühstück esse ich immer Joghurt und ohne Milch schmeckt mir der Kaffee ja so gar nicht.
      Bin gespannt, was im Laufe des Jahres noch auf Deine Liste dazu- bzw. wegkommt 😉
      Herzlichst
      Rebecca

  2. Anemone

    Dieses Jahr möchte ich keine neuen Kerzen kaufen, mit Ausnahme von Teelichtern. Zum einen haben wir noch Kerzen, die wir erst einmal aufbrauchen möchten und zum anderen sammeln wir Kerzenreste, auch von der Familie. Mit den Kerzenresten kann man neue Kerzen gießen oder mit einem Schmelzfeuer verwerten. Damit können wir uns noch ganz lange Kerzenlichter anzünden, ohne neue zu kaufen.

    1. Rebecca

      Liebe Anemone,
      Kerzen habe ich auch noch einige im Schrank. Sollte ich viel öfter anzünden! ☺️
      Herzliche Grüße
      Rebecca

  3. Queen All

    Was die Bücher angeht, kann ich gut nachvollziehen, dass dir das schwer fällt. Ich habe seit kurzem einen Bibliotheksausweis für die winzige aber dafür kostenlose Bücherei hier im Ort. Die haben aber keine Fachbücher und die lege ich mir dann auch auf den Wunschzettel und schaue, dass ich sie irgendwann mal gebraucht ergattern kann.
    Bei Kosmetik dankt die Haut Kontinuität. Und warum ein gutes Pferd verkaufen, nur weil man meint, das Gras wäre woanders grüner?! Ich habe letztes Jahr irgendwie einen Hang zu getönten Lippenpflegestiften gehabt. Da die immer mal verloren gehen, ist das nicht so tragisch aber neue zu kaufen kann ich mir jetzt gaaaanz lange verkneifen.
    Liebe Grüße!

    1. Rebecca

      Liebe Vanessa,
      interessant zu lesen, worauf Du momentan gut und gerne verzichtest ☺️
      Herzliche Grüße und ein erfolgreiches neues Jahr für Dich & Deinen Blog
      Rebecca

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