Wie eine Morgenroutine Deinen Tag rettet (mit 3 Bausteinen)

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Wie startest Du für gewöhnlich in einen neuen Tag? Fluchend beim ersten Klingeln des Weckers, verzweifelt immer wieder die Snooze-Taste drückend und Dich viel zu spät aus den Federn quälend? Wenn es Dir sehr schwer fällt, morgens aus dem Bett zu kommen, fehlt Dir vermutlich eine Morgenroutine!

Auch mir ging es lange so. Ich kenne das Gefühl genau, sich schon am Morgen gehetzt zu fühlen und sich in 10 Minuten fertig machen und das Frühstück überspringen zu müssen, um rechtzeitig irgendwo zu sein. Wenn der Morgen beginnt wie ein Actionthriller, ist der Rest des Tages meist genauso stressig.

Ich verspreche Dir: Es gibt einen besseren Start in den Tag!

Es ist tatsächlich möglich, entspannt, positiv und voller Energie jeden neuen Tag zu begrüßen. Der Schlüssel dazu liegt im Aufbau einer Morgenroutine. Darunter werden eine Reihe von guten Gewohnheiten zusammengefasst, die man morgens nach dem Aufwachen ausführt. Nach Möglichkeit jeden Tag.

Dabei eignet sich der Morgen besonders gut für persönliche Rituale, weil wir in den frühen Stunden des Tages in der Regel am meisten Zeit für uns haben. Die Ruhe des Morgens weicht irgendwann der Hektik des Straßenverkehrs, den Anforderungen der Arbeit und den Erwartungen unserer Mitmenschen.

Früh am Tag haben wir die allerbesten Chancen, uns Zeit für uns zu nehmen – für das, was uns wichtig ist!

„Own your morning. Elevate your life.“

Robin Sharma

3 Bausteine für Deine ideale Morgenroutine

Die guten Gewohnheiten, die uns in den frühen Stunden am besten tun, fallen unter drei Kategorien:

  • Bewegung
  • Achtsamkeit
  • Entwicklung.

Idealerweise baust Du aus jeder dieser Kategorien ein Ritual in Deine Morgenroutine ein.

1. Bewegung

Selbst dann, wenn wir lange genug geschlafen haben, fühlen wir uns morgens oft noch müde und ein wenig eingerostet.

Das beste Mittel, um 100% wach und munter zu werden, ist, sich nach dem Aufwachen zu bewegen.

Das können ein paar Dehnübungen vor dem geöffneten Fenster sein, eine Yoga-Einheit auf der Matte oder eine Runde Joggen an der frischen Luft – was immer Du gerne tust und Dir hilft, körperlich in Schwung zu kommen. ist jetzt genau richtig.

Gerade am Morgen ist Sport besonders effektiv: Der Stoffwechsel wird angeregt, Endorphine werden freigesetzt und wir treffen im weiteren Tagesverlauf bessere Entscheidungen.

2. Achtsamkeit

Bauen wir ein Ritual der Achtsamkeit in unsere Morgenroutine ein, können wir den Ton für den gesamten Tag bestimmen. Wir mögen uns z. B. noch im Bett liegend vornehmen, jedem Menschen, dem wir tagsüber begegnen, besonders aufmerksam zuzuhören.

Eine andere Achtsamkeitsübung, die gut in die frühen Morgenstunden passt, besteht darin, an drei Dinge zu denken, für die Du dankbar bist.

Um den Tag achtsam zu beginnen, kannst Du auch nach dem Aufstehen ein paar Minuten meditieren oder Dich beim Trinken Deiner ersten Tasse Kaffee oder Tee voll und ganz auf den Moment, den Duft, den Geschmack und die Wärme des Getränks konzentrieren.

3. Entwicklung

Unsere persönliche Entwicklung fördern wie bereits am Morgen, indem wir uns mit aufbauenden Gedanken beschäftigen. Radio, Fernsehen und Smartphone sollten wir dazu noch nicht einschalten. Besser ist es, sich mit Ideen zu beschäftigen, die uns inspirieren, positiv stimmen und innere Kraft geben.

Du könntest dazu ein paar Seiten in der Biographie einer faszinierenden Persönlichkeit lesen, Dir positive Affirmationen anhören oder Deine Ziele visualisieren.

Der Morgen eignet sich auch dazu, Deine Träume, Gedanken oder Sorgen aufzuschreiben, an einem ganz persönlichen Projekt zu arbeiten oder den vor Dir liegenden Tag zu planen.

Morgenstund‘ hat Gold im Mund – wenn wir sie richtig nutzen

Jetzt fragst Du Dich wahrscheinlich, wie Du so ein umfassendes Programm auch noch in Deinen Morgen quetschen sollst – neben Kindern, Hausarbeit und Badezimmerroutine.

Für den Anfang empfehle ich Dir, nur mit einer einzigen guten Gewohnheit zu beginnen und zu beobachten, ob sie Dir gut tut.

Um morgens etwas Zeit zu gewinnen, könntest Du Aufgaben, die Du normalerweise morgens erledigst, auf den Abend zuvor verlegen, z. B. das Frühstück vorbereiten, Taschen packen oder Kleider heraussuchen. Alternativ könntest Du auch 10 Minuten früher aufstehen und in dieser Zeit Yoga üben. Wenn Du mindestens einen Monat lang durchhältst, wirst Du wahrscheinlich wie von selbst etwas früher als sonst aufwachen.

Um dauerhaft motiviert zu bleiben und Deine täglichen Rituale im Blick zu behalten, empfehle ich Dir, einen Gewohnheiten-Kalender zu führen. Indem er ihre tägliche Ausführung sichtbar macht, hilft Dir ein solcher Plan am Ball zu bleiben und zu erkennen, welche Gewohnheiten Du schon verinnerlichst bzw. bei welchen Du Dir noch etwas schwer tust.

Eine Vorlage für einen Gewohnheiten-Kalender kannst Du Dir hier kostenlos herunterladen.

Energie für den Tag tanken

Jeden Morgen Rituale zu wiederholen, die Dir und Deinem Körper gut tun, zahlt sich bereits nach kurzer Zeit aus.

Die Energie, die Du durch die positiven Rituale einer Morgenroutine gewinnst, wirst Du im Laufe des Tages spüren. Die Gedanken, die Du am Morgen gedacht hast, werden Dich tagsüber begleiten. Das, was Du morgens schon erledigt hast, wird Dir Momentum für alle weiteren Aufgaben des Tages schenken.

So wie der Tag beginnt, endet er meist auch. Entweder selbstbestimmt, achtsam und wohltuend oder fremdgesteuert, hektisch und nervenaufreibend. Du hast die Wahl.

Meine Frage an Dich: Mit welchem Rituale beginnst Du den Tag am liebsten? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

Lesetipp

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