So kannst Du Dich ab jetzt besser konzentrieren

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Konzentrationsfähigkeit ist das Gold unter den persönlichen Ressourcen.

Die Fähigkeit, sich fokussieren zu können, ist entscheidend, wenn wir etwas Neues lernen, in den Flow-Zustand kommen und gute Arbeitsergebnisse liefern wollen.

Aber fällt es Dir auch schwer, Dich für längere Zeit zu konzentrieren? Permanente mediale Reize und Ablenkungsfallen nagen immer hartnäckiger an unserer Konzentrationsleistung.

Auf der Suche nach Tipps, wie man sich trotz hektischer Lebensumstände besser konzentrieren kann, habe ich folgende Faktoren gefunden.

Ich bin sicher, auch Du kannst den ein oder anderen Punkt als gute Gewohnheit ab jetzt in Deinen Alltag einbauen und Deine Konzentrationsfähigkeit damit verbessern:

11 Ideen, wie Du Dich besser konzentrieren kannst

1. Für genug Schlaf sorgen

Wer nachts zu wenig schläft, hat tagsüber oft Probleme sich zu konzentrieren.

Ein erster Ansatzpunkt für bessere Konzentrationsfähigkeit ist deshalb unser Schlafverhalten. Achte darauf, dass Du jede Nacht genug Schlaf bekommst. In der Regel sollten es 7 bis 9 Stunden sein. Darüber hinaus kann auch ein kurzer Mittagsschlaf dabei helfen, dass wir uns nachmittags besser konzentrieren können.

Um nachts auf eine ausreichende Menge Schlaf zu kommen, solltest Du abends rechtzeitig zu Bett gehen. Am besten legst Du Dich regelmäßig zur selben Zeit schlafen und stehst zur selben Zeit auf, damit sich Dein Körper an den Schlafrhythmus gewöhnt.

Ebenso kann eine Abendroutine Dich dabei unterstützen, den Tag gut abzuschließen und Dich auf die Nacht vorzubereiten.

2. Ausreichend trinken

Wer sich besser konzentrieren will, sollte genug Flüssigkeit zu sich nehmen.

Achte deshalb darauf, dass Du jeden Tag ausreichend Wasser zu Dir nimmst. Damit hältst Du alle Körperfunktionen aktiv, besonders die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit Deines Gehirns.

3. Besser essen

Mitunter hat es auch mit unserer Ernährung zu tun, wenn wir uns schlecht konzentrieren können.

Nach einem schweren Mittagessen sind wir müde und wichtige Projekte bleiben unangetastet. Besser ist ein leichtes Mittagessen, z.B. aus Suppe, Fisch, Hähnchen oder Salat.

Weitere Nahrungsmittel, denen man nachsagt, dass sie gut für die Konzentrationsfähigkeit sind: Vollkorn, Hafer, Nüsse, Obst und Gemüse.

4. Mehr bewegen

Bewegung sorgt u.a. dafür, dass unser Gehirn mit Sauerstoff und Energie versorgt wird und wir uns besser konzentrieren können.

Wenn Du also das Gefühl hast, dass Du gerade nicht besonders konzentriert bist, hilft vielleicht eine kleine Bewegungspause.

Du könntest z.B. nach dem Mittagessen einen Spaziergang an der frischen Luft einlegen. Oder am geöffneten Fenster ein paar Dehn-übungen machen. Im Büro finde ich es auch angenehm, regelmäßig zwischen sitzendem und stehendem Arbeiten abzuwechseln.

Wer am Arbeitsplatz keine Gelegenheit für Bewegung hat, kann Bewegung auch in seine Morgenroutine oder auf dem Weg zur Arbeit einbauen. Und wenn alle anderen Bewegungsmöglichkeiten ausfallen, kann Kaugummi-Kauen dabei helfen, sich besser zu konzentrieren.

5. Zeitmanagement

Unkonzentriertheit kann auch damit zusammenhängen, dass wir nicht wissen, was wir tun sollen. Planlos wanken wir dann von einer zeitvergeudenden Aufgabe zur nächsten.

Effektiver und konzentrierter werden wir, wenn wir uns die Mühe machen und unsere wichtigsten Aufgaben identifizieren. Anschließend können wir feste Zeiten für sie einplanen und uns ihnen mit Fokus widmen.

6. Aufmerksamkeit achten

Unsere Aufmerksamkeit ist ein wertvolles Gut, denn sie steht uns nicht unbegrenzt zur Verfügung. Außerdem unterliegt sie persönlichen Schwankungen.

Manche Menschen können sich am besten morgens konzentrieren, andere erledigen komplexe Arbeiten besser in den Nachmittag- oder Abendstunden. Und jeder von uns benötigt zwischendurch Pausen, in denen sich der Geist erholen kann.

Achte doch einmal darauf, zu welchen Tageszeiten Du Dich am besten konzentrieren kannst und plane schwierige Aufgaben für diese Zeit ein.

Rücksicht auf die Konzentrations-Intervalle kannst Du mit der „Pomodoro-Technik“ nehmen. Dabei arbeitet man konzentriert für etwa 25 Minuten und legt anschließend eine Pause von rund 5 Minuten ein. Es folgt wieder eine 25-minütige Konzentrationsphase usw. Zur Erinnerung an die Pausen stellt man sich einen Wecker.

7. Monotasking

Noch ein Tipp zur Optimierung der Arbeitsweise: Wer ständig zwischen mehreren Aufgaben hin- und herspringt, braucht nicht nur deutlich länger, sondern muss sich immer wieder neu fokussieren. Das ist für unser Gehirn auf Dauer sehr anstrengend.

Deshalb: Lass das Multitasking besser sein und widme Dich mit Deiner ganzen Aufmerksamkeit immer nur einer Aufgabe nach der anderen.

8. Ablenkungen ausstellen

Wenn wir uns ständig von Nachrichten ablenken lassen, sabotieren wir unsere Konzentrationsfähigkeit.

Signaltöne und plötzlich auftauchende Symbole reißen uns immer wieder aus dem, womit wir uns gerade beschäftigen. Teilweise haben wir uns schon so stark an die ständigen Unterbrechungen gewöhnt, dass wir uns vorauseilend selbst unterbrechen und ohne Benachrichtigung die Inbox prüfen.

Du wirst Dich besser konzentrieren können, wenn Du lernst, die Anzahl der Unterbrechungen zu kontrollieren und z.B. die Benachrichtigungen Deines Smartphones und Mailprogramms auf ein Minimum reduzierst.

9. Umgebung vorbereiten

Auch unsere Umgebung hat Einfluss darauf, ob wir uns gut konzentrieren können oder nicht.

Optimale Rahmenbedingungen für konzentrierte Tätigkeiten schaffst Du etwa indem Du:

  • für viel Tageslicht sorgst
  • Deinen Arbeitsplatz aufräumst
  • alle benötigten Arbeitsmaterialien bereit stellst
  • regelmäßig lüftest
  • Grünpflanzen aufstellst, die die Luftqualität verbessern.

10. Konzentrationsübungen

Unsere Konzentrationsfähigkeit lässt sich wie ein Muskel trainieren. Wenn Du also in letzter Zeit ein Stück weit verlernt hast Dich zu konzentrieren, kannst Du das durch Übung wieder ändern!

Eine klassische Konzentrationsübung ist Meditation. Aber auch Entspannungsübungen wie Autogenes Training oder Yoga verbessern die Konzentrationsfähigkeit und bauen zudem Stress ab.

Eine meiner liebsten Konzentrationsübungen? Einfach ein Buch lesen.

11. Motivation wecken

Noch ein abschließender Tipp: Wenn wir uns nicht gut konzentrieren können, liegt das vielleicht auch daran, dass wir uns nicht konzentrieren wollen. Stattdessen suchen wir Ablenkungen und weichen einer bestimmten Aufgabe aus.

In diesen Fällen hilft es, sich genau zu überlegen, warum man etwas Bestimmtest tun möchte*. Je klarer Du Deine Beweggründe, Deine Werte und Ziele vor Augen hast, desto leichter wird es Dir fallen, Dich darauf zu konzentrieren.

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Meine Frage an Dich: Wann fällt es Dir besonders leicht Dich zu konzentrieren?
Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Hanna

    Ich denke Ablenkung ist eines der großen Probleme in der heutigen Zeit, die es uns manchmal ziemlich schwierig machen sich auf eine Sache zu konzentrieren. Ständig bekommt man Benachrichtigungen und schnappt neue Themen auf, man muss erst selbst aktiv alles ausstellen bzw sich ein wenig von dem allen „abschirmen“, um ungestört an etwas arbeiten zu können.

    Viele Grüße,
    Hanna

    1. Rebecca

      Liebe Hanna,
      ja, ich denke auch, dass die zahlreichen Ablenkungsmöglichkeiten die größten Feinde der Konzentrationsfähigkeit sind. Gut, dass Du schon begonnen hast Dich abzuschirmen 🙂
      Herzliche Grüße
      Rebecca

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